| Die fürstliche Familie |
| Im Jahre 1779 heiratete Otto Carl Friedrich
die Spielgefährtin seiner Kindheit Henriette Eleonore Elisabeth, Gräfin
Reuß von Plauen zu Köstritz (1755 - 1829). Sie bekamen in ihrer
wirklich glücklichen Ehe insgesamt neun Kinder, von denen eines, Erbprinz
Otto Alexander, bereits im Kleinstkindalter verstarb. Für ihn ließ
das Fürstenpaar im Park ein Denkmal errichten: das Denkmal des Erstgeborenen. Zur Verbesserung des gesellschaftlichen Lebens hatte der Fürst einen umfangreichen Musenhof angelegt. Da er selbst ausgezeichnet Violine und Cello spielte rief er auch ein Hausorchester ins Leben, an dem nicht nur er und seine Familie beteiligt waren, sondern auch viele Domestiken des Hauses. Die Beherrschung eines Instruments war daher eine grundlegende Vorraussetzung für eine Anstellung am Hofe. Die jungen Prinzen und Prinzessinnen wurden von bekannten Künstlern, wie beispielsweise vom damaligen Hofmaler Christian Leberecht Vogel, unterrichtet. Vogel weilte oft in Lichtenstein und Waldenburg und fertigte die meisten Bildnisse von Mitgliedern der fürstlichen Familie. Auch der Landschaftsmaler Johann Christian Klengel hatte in Waldenburg eine Anstellung und fertigte einige Ansichten des Grünfelder Parks. Als Musiklehrer wurde neben Johann Anton Hänsel auch Johann Christian Barthel beschäftigt, der später als Hoforganist in Altenburg tätig war. |
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Fürstin Henriette von Schönburg